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Hallo ihr Lieben,
dieses Jahr war wieder - wie ihr sicherlich gemerkt habt – ein ereignisreiches Jahr. Gleich am Anfang war die Enttäuschung groß, also alle erfuhren, dass unsere liebe Deithi nicht mitkonnte. Trotz allem war aber die Wiedersehensfreude unter den alten Pickmöwen extrem groß. Als dann auch die Spätankömmlinge endlich eingetrudelt waren, hatten die früheren Pickmöwen schon lange ihre Koffer ausgepackt und ihre Betten bezogen. Dann dauerte es auch nicht mehr lange, bis endlich die Kennlernrunde startete. Anschließend an dieses begehrte Spiel, wo auch Michael zum ersten mal alle Namen aufsagte, schreiben wir in Gruppen unsere Wünsche für die kommenden Tage auf. Wir erfuhren unter anderem, dass Heiko einen Kater namens Luis hat, was sich nachher jedoch als falsch herausstellte und wie man Disko schreibt. Doch niemand wusste, was querfeldein heißt. Beim Abendessen wurden wir dann über das lila Scheinchen aufgeklärt in das Dominic schon 1€ zahlen musste, da er sich DAS Wort bei der Kennlernrunde nicht verkneifen konnte. Schon beim ersten Essen kamen Joel und Jannik zu spät, was sofort dazu führte, dass die Neuen mit dem Klatschritual vertraut gemacht wurden. Später am Abend machten wir uns auf den Weg zur Marienkapelle, wo manche schon an ihre Grenzen kamen. Außerdem hatte Leooon Blähungen und ließ den Gasen in seinem Körper freien Lauf. Doch es wurde – besonders auch darüber – viel gelacht. Um halb 10 gab es dann noch die erste Medi und schon war für viele der Tag gelaufen. Zwar machten die kleinen Jungs noch eine Menge Radau, was aber in den nächsten Tagen nachlassen sollte.
Am nächsten Morgen ging es recht munter weiter, denn in der Stadt hatten alle eine Menge Spaß. Doch als der wechselte in eine Art frustrierendes Gefühl, als es hieß: SPORT! Doch als wir erst mal losgelegt hatten, packte uns der Ergeiz und wir waren so sehr bei der Sache, dass sogar das ein oder andere Mal das böse Wort fiel. Doch von den Leiter wurde es nur etwa 8-9 Mal wahrgenommen. Abends waren alle noch ziemlich munter trotz des anstrengenden Sports. Doch nicht alle waren so frei und haben geduscht. Bei Leon zum Beispiel musste Dominic am nächsten Tag etwas nachhelfen und Duschelfe spielen.
Am 3. Tag haben wir dann schon am frühen Morgen mit Pickmöwenklemmbrettern, Magnettafeln und Postkarten designen weitergemacht. Auch nach der Mittagspause ging es – mit unter anderem auch Jongelieren – weiter. Dabei hatten vor allem Carina und Evi viel zu tun. Denn sie mussten Federball spielen UND posen. Wobei ihnen das Posen nicht so ganz gelungen ist, denn wer die Fotos auf Evi’s Kamera gesehen hat, der weiß auch, warum. Später mussten wir uns für den Gottesdienst, welcher sehr aufregend für manche war, weil der Gesang in der Kirche ziemlich laut war und fast die Orgel übertönte, was wenige gewohnt waren. Abends mussten wir dann umdisponieren, weil es schon zu spät war, um auf den Grimm zu laufen. Doch wir beglückten dann schließlich die Ruhrquelle mit unserer Anwesenheit. Alle liefen munter zurück, nur Hanna und Fips wurden von Michael abgeholt, da Tina ihr aus versehen auf ihren kaputten Fuß getreten war und sie nicht mehr laufen konnte. Der Rest des Abends verlief jedoch recht ruhig und auch am nächsten Morgen war es beim Frühstück – ja man könnte fast sagen – gespenstisch ruhig. Doch nach dem Frühstück zogen wir uns alle feste Schuhe an und brachen zu einer munteren Schnitzeljagt auf. Die Gruppe von Michael und Simon war sehr kreativ im Thema „Aufgaben stellen“. Dafür aber weniger im Thema verstecken. Da Larissa vom Moormädchen erzählte, fand Janina die Truppe von 4 Leuten ziemlich schnell. Und auch der Rest der Gruppe war schnell gefunden. Nur Michael blieb verschollen. Die eigene Gruppe kam dann auf die Idee, Michael anzurufen, was Larissa aber dummer Weise laut sagte. Doch Michael war vorher schon so schlau gewesen und hatte sein Handy auf lautlos gestellt. Ein kleiner Unfall mit Fabian lenkte uns dann jedoch alle etwas ab. Als die Suchergruppe aber dann von Michael kontaktiert wurde, bemerkte man, dass er ja noch nicht gefunden war. Doch dann verriet Larissa schon wieder etwas sehr intimes der Gruppe. Und zwar, wo Michael vorher nach einem Versteck Ausschau gehalten hatte. Dort suchte man dann und fand ihn auch. Nach dem Kaffeetrinken haben wir unsere T-shirts gebatikt, bei denen auch sehr viele schöne dabei waren. Und nebenbei wurden die Sägesachen fertiggestellt. Nach dem Abendessen gab es dann „Märchenstunde mit Michael“. Der kleine Film von Rotkäppchen war sehr amüsant und wir haben extrem viel gelacht, nicht auch zuletzt wegen dem singenden Ziegenbock. Unser Hunger wurde auch gestillt und zwar mit Leckerem selbstgemachten Popcorn. Der Abend wurde noch mit einer angenehmen Massage abgeschlossen, bei welcher Michael auch zum Einsatz kam.
Am nächsten Tag begann der Morgen schon gleich mit dem Chaosspiel, bei dem mal wieder zwei Zahlen fehlten, die aber ein paar Tage später gefunden wurden. Beim Kaffeetrinken wurden wir über Christophs Ankunft aufgeklärt und wie wir ihn zu begrüßen hatten, nämlich wie, wenn die Teletabies begrüßt wurden. Später am Tag wurde mal wieder gebastelt. Es wurden Gläser mit bunten Glassteinchen verziert und Skubidoobänder geknüpft. Außerdem saß man im Hobbyraum, designte Karten, stellte die Tiere und die Hampelmänner aus Holz fertig und lauschte aufmerksam Dominic’s Singkünsten bei dem Lied „Sexy“. Doch das war man ja schon aus den vorherigen Jahren gewohnt. Abends fand die Disco im Hobbyraum statt, bei der sehr viel getanzt wurde. Nur Christoph wurde vergeblich mehrmals auf die Tanzfläche gezogen. Unter anderem wurde das Fliegerlied drei mal getanzt, Cowboy und Indianer ein mal und Limbo. Nach dem Abend fielen viele wie ein Stein ins Bett und andere waren noch viel zu aufgedreht,, um zu schlafen.
Am Dienstagmorgen ging es dann wieder in die Stadt doch wir mussten zu unserer Enttäuschung feststellen, dass wir am Bahnhof aussteigen mussten, da die andere Straße gesperrt war. In der Mittagspause hat uns dann eine alte Pickmöwe namens Bernadette Fieberg, genannt Dette, begrüßt. Sie fand die kleinen Jungs sehr lustig und sie hatten ihr sehr imponiert. Doch dann am Nachmittag fuhr sie wieder mit ihrem Vater nach Hause, da sie noch ihr Auto aus der Werkstadt hohlen musste. Aber weil wir am Nachmittag auf den Grimm zum Kreuz gewandert sind, kann man es auch als Ausrede ansehen. Doch wer sie kennt, weiß, dass es keine war. Beim Aufstieg kamen alle an ihre Grenzen, doch es war sehr sehr lustig. Es wurden Geschichten vom alten Grimm erzählt, wie er aussieht und des weiteren, dass er in den 10 Tagen, wo Pickmöwe hier ist, immer seien Hütte verlässt, da er sehr Menschenscheu ist und die jüngeren Pickmöwen sehr neugierig sind. Und später stellte sich heraus, dass der Grimm nun in der alten Dorfschule spukt. Und deshalb gab es auch so manches lautes Geschrei. Am Abend haben wir uns wieder künstlerisch beschäftigt. Dabei waren Skubidoobänder, Jongelieren und SingStar. Danach war dann auch der 6. Tag vorüber und Pickmöwe neigte sich immer mehr dem Ende zu.
Am Mittwoch Vormittag ging es ab zum See, wo die Meisten einen mehr oder weniger starken Sonnenbrand bekamen, trotz der Tatsache, dass sie sich gut eingecremt hatten und Marco erlitt auch einen leichten Sonnenstich. Am See wurde gegrillt und später wurde eine Wasserrutsche aufgeblasen, bei der blaue Flecken und Schürwunden nicht ausblieben. Am Abend nach dem Abendessen wurden die Gläser fertiggemacht, gesungen , jongeliert und Skoubidu geknüpft. Bei der Medi an diesem Abend ging es heiß her, denn Michael spielte mit Christina Pferd, indem er sich auf sie draufsetzte. Der nächste Tag begann damit, dass die Pickmöwen ab 14 Jahren in die Stadt fuhren um Präsente für den Bunten Abend zu sammeln und es kam auch recht viel zusammen. Währenddessen fuhr unsere liebe Pia wegen einer Familienangelegenheit nach Hause. Die jüngeren Pickmöwen gestalteten Gläser mit Serviertentechnik, Armbänder aus Glasperlen, Skoubidu und Kerzen. Über den Mittag waren dann die Grüner von Pickmöwe, Ulla und Manfred Hossfeld da und beglückten uns mit ihrem Geschichten von früher. Am Nachmittag wurden dann alle Vorbereitungen für den Gottesdienst am Abend getroffen. Diesmal gab es nicht so viele Tränen, wie die letzten Jahre. Doch das Duett von Christina und Lissi ließ die Pickmöwen schweigend und still auf ihren Plätzen sitzen. Auch das allseits bekannte Lied „Laudato Si“ schien kein Ende zu nehmen. Selbst Bettina konnte nicht mit ihrem Schrei „Ah, ich hänge“ den Singreiz stoppen. Nach dem Gottesdienst, der wieder fast 2 Stunden dauerte, wurde der Speisesaal wieder hergerichtet und es ging recht schnell ins Bett.
Am nächsten Morgen aßen alle das vorletzte Frühstück und die Älteren mussten nochmals in die Stadt, wo ihnen ein Eis vom großzügigen Pickmöwenvater ausgegeben wurde. Währenddessen durfte der Rest der Pickmöwen mit Carina Stepp Aerobic absolvieren. Den Rest des Tages verbrachten alle mit den Vorbereitungen für den Bunten Abend.
Dieses Jahr gab es wie immer auch wieder verschiedene Sauereien an den Tischen. Carina z.B. erfand ein neues Getränk, was aus Kaffee, Milch und Tee besteht, Leon rülbste das Alphabet und Heiko mischte ein Gemisch aus einem Rest Suppe, Tee, Salz, Pfeffer, Zucker und Eis in den großen Suppentopf, wobei Christina die Suppe umrührte, um seine Spuren zu verwischen. Andere Highlights waren die vielen, aber trotzdem viel zu kurzen Besuche von Deithi und das morgendliche Spezial-Wecken an den vergangenen drei Tagen von Carina, Fips und Dominic.
Viele Umzüge gab es in diesem Jahr auch; So zog Elisabeth ins Zimmer Nr. 12, Marina zog nach Pia’s Abreise zu Leonie und Janina und sogar ein ganzes Zimmer, nämlich Kira, Nina und Mareike, zogen wegen eines von ihnen behaupteten Wasserrohrbruches in ein neues Zimmer! Auch auf den Zimmern ging es wieder rund; so wurden z.B. Schuhe und Flaschen an die Türen geworfen, Flachköpper von den Hochbetten gemacht. Einige kleine Jungs probierten sich im Feuer machen, was aber Konsequenzen zur Folge hatte und das gleich Zimmer wusste anscheinend auch nicht, wie man richtig auf dem Klo sitzt, denn innerhalb der letzten zwei Tage hatte ihre Kloschüssel, die weiß war, eine andere Farbe angenommen. Außerdem wurden Christina und Carina von Joel, Jannick, Tobias, Heiko, Leon und Nicolas in ihrem Zimmer eingesperrt. Beliebte Spiele dieses Jahr waren unter anderem stundenlanges Schach- und Kickerspielen. Komische Wörter kamen auch zur Sprache, z.B. Wegabzieher, Schüsseln, Uno-letzte Karte und lach 2. Außerdem bezeichnete sich der große Christo selber als das Highlight des Jahres, da er meinte, er käme bei fast allen Situationen in Pick-Aktuell zur Sprache. Dieses Jahr gab es auch vor allem musikalische Pickmöwen, die ihre Instrumente mitspielten oder Andere, die den Rest durch ihr stundenlanges Singen mit Ohrwürmern nervten. Einige ungeklärte Fragen kamen auch auf, z.B.: Was machte Kira unter Simons Bett und Simon in Kiras Bett? Und was läuft eigentlich zwischen Christoph, Janina, Sarah und Kim? Aber da wird niemand je durchblicken. Trotzdem war dieses Jahr wieder mal eine gelungene und ereignisreiche Ferienfreizeit.
Eure Elisabeth und Coralie ....... PS Euch Beiden herzlichen Dank für die viele Mühe die ihr mit Pick Aktuell hattet, aber es ist immer sehr schön wenn man Pickmöwe einmal >nachlesen kann< bis zum nächsten Jahr wenn es wieder : “Hallo die Pickmöwen kommen “ , heißt, Euer Michael
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